Ausbildung: Gewerkschaften warnen vor „Corona-Crash“

Foto: Thomas Range

Die Corona-Pandemie treibt die Wirtschaft in eine Rezession, manche Firmen sorgen sich um ihre Existenz – mit gravierenden Folgen für den Nachwuchs. Manches Unternehmen setzt in der Corona-Krise den Rotstift auch bei den Ausbildungsplätzen an. „Das ist eine alarmierende Entwicklung“, so die Zweite IG Metall-Vorsitzende Christiane Benner.

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Rechtstipp Corona-Pandemie: Betriebsrat bestimmt beim Arbeitsschutz mit

Foto: Thomas Range

Aktuell werden viele Beschäftigte nach einer (teilweisen) Betriebsschließung wieder zur Aufnahme ihrer Tätigkeit in ihre Unternehmen zurück gerufen. Mehrere erstinstanzliche Entscheidungen verneinen, dass der Arbeitgeber in der Pandemie die Beschäftigten zur Arbeit heranziehen kann, ohne die Mitbestimmung im Arbeitsschutz, bei den Dienstplänen und bei der Umsetzung der Kurzarbeit zu beachten, was in einigen Betrieben passiert ist.

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IG Metall: „Konjunkturprogramm für Beschäftigungssicherung“ – Wir zahlen nicht für eure Krise!

Foto: Thomas Range

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Die Corona-Pandemie und die Wirtschaftsrezession lassen nicht nur Mittelständler, sondern auch große Konzerne lautstark nach Staatshilfen rufen. Mittlerweile hat eine wachsende Zahl von Unternehmen staatliche Unterstützung beantragt – ob Kurzarbeitergeld, Kredite der Staatsbank KfW, Soforthilfen für Kleinunternehmer oder Mittel aus dem sogenannten Wirtschafts-stabilisierungsfonds (WSF) für die großen Konzerne.

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8. Mai 1945 – Tag der Befreiung vom Faschismus

Das Bündnis „Hattingen gegen rechts“ setzte ein Zeichen Foto: IGM EN-R-W

Der 8. Mai 1945, der Tag der bedingungslosen Kapitulation der deutschen Wehrmacht und des Endes des deutschen Nationalsozialismus, gehört zu den wenigen Jahrestagen, die in Deutschland nicht nur von Staats wegen, sondern von all jenen gewürdigt und begangen werden, denen ein politisches oder historisches Bewusstsein eigen ist: Demokraten, Gewerkschafter*innen und ehemalige Widerstandskämpfer*innen gegen den Faschismus.

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IG Metall Ennepe-Ruhr-Wupper: Auch so geht 1. Mai – Mit Abstand, Seite an Seite kämpfen!

Am diesjährigen 1. Mai lautete die staatlich verordnete Parole: Versammlungsverbot statt Groß-Kundgebungen, Abstand halten statt zusammenstehen. Der DGB verzichtete wegen der Corona-Pandemie erstmals nach der Gründung im Jahr 1949 auf Demonstrationen am „Tag der Arbeit“: Gesundheit gehe vor, hieß es aus den Zentralen.

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1.Mai 2020: Kämpfen in der Krise

„Fahnen des Widerstands“ – Foto: Manfred Vollmer

Der 1. Mai ist seit über 130 Jahren der Kampftag der Arbeiter- und Gewerkschaftsbewegung. Auf dem internationalen Kongress in Paris am 14. Juli 1889 vor 130 Jahren beschlossen rund 400 Delegierte sozialistischer Parteien und Gewerkschaften aus zahlreichen Ländern, gemeinsam für die Arbeitszeitverkürzung zu kämpfen.

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Vor 75 Jahren: Der Schwur von Buchenwald – „Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung“

Denkmal „Schwur von Buchenwald“ – Foto: privat

April 1945 – am Ende des Zweiten Weltkrieges stand die deutsche Bevölkerung vor einem Trümmerhaufen. Trümmer, Chaos, Hunger und Wohnungsnot bestimmten das Bild in den Städten auch im Ruhrgebiet. Die industrielle Produktion war zusammen gebrochen. Das war das Ergebnis der Barbarei der Nationalsozialisten, die gegen die europäischen Nachbarn Vernichtungsfeldzüge führten. Dabei verloren rund 55 Millionen Menschen ihr Leben.

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